Evangelische St.Laurentius-Kirche Unterringingen

Glaube ist der Vogel, welcher singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.

RABINDRANATH TAGORE

Unsere Kirchen ......zuständig auch für die Gläubigen aus Oberringingen


Katholische Michelskirche Fronhofen

..die Stationen auf dem Weg zur Michels-Kirche

 

Das Pfarrdorf Fronhofen liegt 4 km nordwestlich von Bissingen auf dem Höhenrücken über dem hier engewundenen und mächtig in die Jurahöhen eingetieften Lauf der Kessel

Die heutige Michelskirche mit ihrem kuppelgekröntem Turm stammt aus dem 14./15. Jahrhundert und wurde 1684 verlängert, der Turm selbst stammt aus der Zeit um 1745.

Baustiel der Michelskirche ist barockisierte Gotik, innen mit einem romanischen Chor mit Kreuzgratgewölbe.

Der Baumeister war Anton Alberthal.

Besonderheiten sind ein Grabepitaph von Hans Schenk von Schenkenstein und Gemahlin Ursula.

 

Die Kirche steht auf einer vorgeschichtlichen Fluchtburg.

Zur Kirche führt ein gemauerter Kreuzweg.

 

Quellen: Der Landkreis Dillingen

> Ehedem und Heute <

2. Neubearbeitete Auflage Dillingen 1982

Im Selbstverlag des Landkreises Dillingen und Urlaub in Allgäu/Bayrisch Schwaben

 


Die Kapelle "Maria Hilf" im Ort besteht seit 1752.

Die Maria-Hilf-Kirche im Ort
Die Maria-Hilf-Kirche im Ort

Michelsberg Hanseles Hohl

 

Reste der Burg

 

Bereits um 1140 wird ein Hochadelsgeschlecht von Fronhofen urkundlich genannt. Es dürfte auf dem nahen Michelsberg gesessen sein, wo eine mittelalterliche Wallanlage die Fronhofener Pfarrkirche samt Friedhof umgibt und als ehemalige Vorburg zu deuten ist. Am steilen Nordhang liegt die vorgeschichtlich bedeutsame Höhle "Hanseles Hohl", benannt nach einem Mann, der als einziger Überlebender mit seiner elfjährigen Tochter des im Dreißigjährigen Krieg verwüsteten Dorfes Fronhofen hier gehaust hat. Westlich des Michelsbergs erhebt sich mit zwei Felskuppen und spärlichen Mauerresten der einstigen Burg, die wohl im frühen 12. Jahrhundert erbaut worden ist und Stammsitz der Edelfreien von Hohenburg war.

Um 1100 Entstehung der Burg Fronhofen auf dem Michelsberg und danach der Hohenburg (Horeburc); (Hohburc).

 

Um 1140 Tiemo von Wolftrigel von Fronhofen (möglicherweise gleich oder verwandt mit den Wolfen/ von Wolfsthalern aus Thalheim) schenken Güter dem Kloster Berchtesgaden. Zeugen der Schenkung sind Udalich (Odelricus) von Hohenburg und sein Sohn Friedrich (Fridericus).

 

Die Herren von Fronhofen sterben im Stamm aus. Ihre Burg zerfällt. Den Besitz erben die verwandten Hohenburger.

 

Die Hohenburg war Verwaltungssitz der gleichnamigen Herrschaft bis diese im 16. Jahrhundert nach Bissingen verlegt wurde. Vor 1281 ging die Herrschaft Hohenburg an die Grafen von Oettingen über.